Bei dem Beruf des Gebäudereinigers handelt es sich um einen
in Deutschland anerkannten Ausbildungsberuf. Das Handwerk des Gebäudereinigers in Berlin,
wie wir es in der heutigen Form kennen, ist erst mit Beginn der
Industrialisierung, im 19. Jahrhundert, entstanden. Seit 1934 ist dieser
Handwerksberuf staatlich anerkannt. Die heutige Ausbildung besteht aus einem
theoretischen und einem praktischen Teil. Die Ausbildungsdauer beträgt in der
Regel 3 Jahre. Nach der Gesellenprüfung ist, auch heutzutage noch, das Erlangen
des Meisterbriefes, in diesem handwerklich anerkannten Beruf, ein sehr beliebtes
Ziel. Die Ausbildung zum Meister stellt die klassische Form der
Weiterqualifizierung dar. Anschließend kann man sich in verschiedene Richtungen
natürlich weiterbilden, z. B.:
zum Bachelor, Studienrichtung Lebensmittel
und Ernährung, Bachelor, Studienrichtung Hygiene, Facility Management
Bachelor, Master Facility, Design und Management,
Generalservice
Manager/in. In der Ausbildung werden den Auszubildenden Kenntnisse zu
folgenden Themen vermittelt:
Umweltschutz, Chemie, Materialkunde,
Grundreinigung von Beschichtungen und Bodenbelägen, das Bedienen von
Reinigungsmaschinen, Teppichshamponierung, Glasreinigung,
Fassadenreinigung, Unterhaltsreinigung, Verkehrsmittelreinigung,
vorbeugende Schädlingsbekämpfung, Desinfektionsmaßnahmen sowie
Zwischenreinigungsverfahren. Eine
Gebäudereinigung Berlin bietet oft als
Dienstleistung auch noch zusätzlich folgende Services an:
den Winterdienst,
die Gartenpflege, Hol- und Bringdienste, den Hausmeisterservice
und, in einigen Fällen auch die Aufzugskabinenrettung.
Allerdings
gehören diese Tätigkeiten nicht unbedingt zu den traditionellen Aufgaben des
Gebäudereinigers.
Im Jahre 2007 beschloss der Deutsche Bundestag, dass die
Gebäudereiniger Anspruch auf einen tariflichen Mindestlohn haben. Allerdings
gibt es auch hier Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.
In der
heutigen Zeit greifen Krankenhäuser oder Verwaltungen usw. gern auf die Dienste
einer Gebäudereinigungsfirma zurück. Dies ist für die oben genannten Unternehmen
günstiger, als selbst Reinigungskräfte einzustellen. Lohnkosten, Personalsuche
sowie die Suche nach Urlaubsvertretungen, entfallen. Auch müssen sich die
Unternehmen nicht um die Wartung oder Anschaffung von Reinigungsmaschinen
kümmern. Ein wesentlicher Faktor zur Kostenersparnis stellt hier auch die
Schulung zum Umgang mit diesen Geräten sowie die Einarbeitungszeit der
betriebseigenen Reinigungskräfte, dar. Ein weiterer Vorteil bei der Hinzuziehung
von Reinigungsfirmen ist die Tatsache, dass die Unternehmen immer kompetente
Ansprechpartner haben, wenn es um Reinigungsfragen, Desinfizierungsfragen, oder
um die Bekämpfung von Schädlingen geht.
Aber, wo es Vorteile gibt, findet
man natürlich auch Nachteile. So beklagen beispielsweise auch einige
Beschäftigte hin und wieder, dass man sich nicht an eine bestimmte Person wenden
kann, wenn an manchen Orten vielleicht zu oberflächlich geputzt wurde. In vielen
Fällen kommen die Beschäftigten der Unternehmen gar nicht in Kontakt mit den
Beschäftigten der Reinigungsfirmen.
Es ist davon auszugehen, dass auch
zukünftig immer mehr Unternehmen auf die Dienstleistungen von Reinigungsfirmen
zurückgreifen werden, da die Vorteile eindeutig überwiegen.
Hauskauf ohne
Eigenkapital
Der Traum vom Haus in Berlin ist für viele Menschen meist ausgeträumt,
bevor sie überhaupt die ersten Häuser angesehen haben. Denn oftmals machen
bereits die Banken in einem Vorgespräch klar, was sie von den Plänen halten bzw.
blocken eine Finanzierung mit dem Argument ab, dass nicht genügend Eigenkapital
für einen Hauskauf vorhanden ist.
Das ist in vielen Fällen tatsächlich der
Fall und auch nicht wenige Verbraucherzentralen sind wie die Banken der Ansicht,
dass für einen Hauskauf mindestens 15 % an Eigenkapital vorhanden sein sollte.
Dabei kann es sich auch durchaus um die so genannte Muskelhypothek handeln, also
Eigenleistungen an der zu erwerbenden Immobilie.
Wer allerdings als
potenzieller Käufer eine gute Bonität vorweisen kann und dazu noch über das
entsprechende Einkommen verfügt, der kann bei seiner Bank auch eine Finanzierung
für den
Hauskauf ohne Eigenkapital erhalten. Allerdings ist diese so genannte Vollfinanzierung
nicht ohne Risiko und selbst wenn die Banken die Kredite bewilligen, muss der
Erwerber mitunter damit rechnen, dass ihm zusätzliche Auflagen in Bezug auf die
Absicherung der Kredite gemacht werden. So reicht vielen Banken die Immobilie
selbst als Sicherheit nicht aus, sondern es muss zumindest eine
Risikolebensversicherung in beträchtlicher Höhe abgeschlossen werden, um für den
Fall der Fälle die Kredite aus der Versicherungssumme weiter bedienen zu können.
Außerdem erhalten Vollfinanzierer in der Regel die Kredite nicht zu den
Top-Konditionen, sondern müssen mit einem Zinsaufschlag rechnen, der seitens der
Banken als Risikozuschlag erhoben wird. Hier muss allerdings bei der
Anschlussfinanzierung darauf geachtet werden, dass dieser Risikozuschlag wieder
herausgenommen wird.
Bei diesen Auflagen ist zusätzlich noch zu beachten,
dass ein zeitnaher Verkauf der Immobilie in Berlin mitunter zu finanziellen Problemen
führen kann. Sollte nämlich das Haus nicht für den Preis verkauft werden können,
wie die Kredite noch valutieren, dann muss die Differenz entweder in die
Finanzierung der neuen Immobilie mit einfließen oder auf einem anderen Wege,
beispielsweise durch einen sehr teuren Konsumkredit, abgezahlt werden.