Freie Bildung - gegen Studiengebühren

Verlust der staatlichen Förderungen

Es wird weiterhin kritisiert, dass mit der Erhebung von Studiengebühren die staatlichen Förderungen der Hochschulen eingestellt werden können. Somit würden den betroffenen Hochschulen lediglich noch die Gelder aus den Gebühren bleiben. Daraus folgt, dass es faktisch keine Mehreinnahmen gibt, sondern eine Verschiebung der Einnahmen von Zuschuss zu Gebühr.


Staatlich geförderte Studien-Darlehen

Die Länder ermöglichen den Studierenden bestimmte Darlehen (Bildungskredit, Studienbeitragsdarlehen), die dazu eingeführt wurden, um Studenten aus sozial benachteiligten Familien den Zugang zum Hochschulstudium nicht zu verwehren. Die staatlichen Darlehen sind zwar zinsniedrig und erhöhen die Rückzahlungen nur gering, jedoch wird auch hier der Steuerzahler zur Kasse gebeten, weil die Förderung ebenfalls aus Steuergeldern stammt und damit das Studium einiger weniger bezahlt. Das Ergebnis ist bleibt gleich: entweder ein Steuer-finanziertes Studium oder Steuer-finanzierte Darlehen.

Soziale Ungerechtigkeit

Nicht mehr die Qualifikation, sondern der familiäre Hintergrund entscheidet über die Ausbildung.

Kinder reicher Eltern können es sich leisten zu studieren; Absolventen aus finanziell schlechter gestellten Elternhäusern häufiger nicht. Somit würde sich die Arm-Reich-Schere weiter öffnen. Die Sozialstruktur bestehe dann aus der Elite und der sozial schwachen Schicht.
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